Posts Tagged ‘Falk’


Anmerkung: Dieses Interview wurde ursprünglich im Kenavo Oktober 2007  veröffentlicht.  Zuvor tauchte auf Falks Arm ein neues, auffälliges Tattoo auf…

Desertflower: Wie stehst du zu dem Thema Tattoos? Ist es für dich nur „Mode“ oder eher eine Lebenseinstellung?

Falk: Tattos sind für mich persönlich eine Art wichtige Dinge, um mich nicht vergessen zu machen. Darum ist es eher Lebenseinstellung als Mode oder Körperdeko.

Desertflower: Wie viele Tattoos besitzt du bisher und was sind es für Motive und Bedeutungen?

Anmerkung: Dieses Interview wurde ursprünglich im Kenavo April 2006  veröffentlicht. In der zu diesem Zeitpunkt laufenden Saison gab Falk mit seinem Kostüm den entscheidendnen Anstoß zum Thema “Piraten on stage” .

LaMaga: Falk, von allen SaMos bist du derjenige, der die größte Experimentierfreudigkeit mit seinen Kostümen demonstriert. Wir kennen dich mit dem klassischen roten Mittelalter-Mantel, mit der schwarz-silbernen Uniform, auf der letzten Rock-Tour hast du tatsächlich einen Rock getragen und nun bist Du als Pirat unterwegs – du hast Spaß an Verkleidungen, stimmt’s?

 Falk: Ich liebe es mich zu gewanden und zu verkleiden. Kleider machen Leute, heißt es ja so schön. Es ist immer sehr spannend wenn in eine andere Haut schlüpft. Von Kostüm zu Kostüm ändert sich Bewegung, Habitus und Ausdruck. Wenn ich nicht Spielmann geworden wäre, dann wäre ich vielleicht Schauspieler oder Kostümbildner geworden.

 LaMaga: Sind deine vielen und radikalen Veränderungen beim Einkleiden Ausdruck einer Art „Identitätssuche“?

  Anmerkung: Dieses Interview wurde ursprünglich im Kenavo-Larp-Sonderheft Juni 2005 (anlässlich des FC-Treffens im selben Jahr) veröffentlicht.

LaMaga: Wie wird man vom Rollenspiel-Spieler zum Rollenspiel-Autor?

Falk: Jeder, der Rollenspiele gespielt und dies als Spielleiter getan hat, ist ja im Prinzip schon sein eigener Rollenspiel-Autor. Jetzt dreht es sich nur darum, diese Dinge so aufzubereiten, dass sie zu publizieren sind. Und da muss man sich einfach trauen, die Leute ansprechen oder bereits kennen. Die Rollenspiel-Szene in Deutschland hat damals angefangen, als auch ich mit Rollenspiel angefangen habe. Das bedeutet, ich kenne fast die ganzen Urgesteins-Autoren, Verlagsgründer und so weiter noch aus Spielrunden und dann kommt man einfach zueinander, weil man weiß, was man vom anderen für Geschichten zu erwarten hat und welche Qualität da auch abgeliefert wird.

LaMaga: Inwieweit unterscheidet sich das Schreiben eines Pen-and- Paper-Abenteuers von der Ausformulierung eines Plots im Sinne einer Erzählung?