[Kenavo Classics] Falk über Abenteuer-Rollenspiele
LaMaga on 11. Januar 2011 in "Historische" Interviews, Band 3 Comments »Anmerkung: Dieses Interview wurde ursprünglich im Kenavo-Larp-Sonderheft Juni 2005 (anlässlich des FC-Treffens im selben Jahr) veröffentlicht.
LaMaga: Wie wird man vom Rollenspiel-Spieler zum Rollenspiel-Autor?
Falk: Jeder, der Rollenspiele gespielt und dies als Spielleiter getan hat, ist ja im Prinzip schon sein eigener Rollenspiel-Autor. Jetzt dreht es sich nur darum, diese Dinge so aufzubereiten, dass sie zu publizieren sind. Und da muss man sich einfach trauen, die Leute ansprechen oder bereits kennen. Die Rollenspiel-Szene in Deutschland hat damals angefangen, als auch ich mit Rollenspiel angefangen habe. Das bedeutet, ich kenne fast die ganzen Urgesteins-Autoren, Verlagsgründer und so weiter noch aus Spielrunden und dann kommt man einfach zueinander, weil man weiß, was man vom anderen für Geschichten zu erwarten hat und welche Qualität da auch abgeliefert wird.
LaMaga: Inwieweit unterscheidet sich das Schreiben eines Pen-and- Paper-Abenteuers von der Ausformulierung eines Plots im Sinne einer Erzählung?
