Archive for the ‘“Historische” Interviews’ Category


Anmerkung: Dieses Interview wurde ursprünglich im Kenavo April 2009  veröffentlicht.  Falk war zuvor erstmals mit einer Nyckelharpa auf der Bühne zu hören…

LaMaga:  Danke, dass Du Dir trotz Studiostress die Zeit für dieses Interview nimmst. Wir haben vor einiger Zeit schon einmal ein thematisch ähnliches Interview geführt – die Fans wollen aber noch mehr zu Deinem Instrumentenfundus wissen.  Was war eigentlich Dein erstes „richtiges“ Musikinstrument überhaupt?

Falk: Mein erstes richtiges Instrument war die Blockflöte zu Kindergartenzeiten.

LaMaga: Wie landet man eigentlich bei so exotischen Dingen wie Drehleiern und Nyckelharpa, statt zum Beispiel bei Gitarre oder Klavier? Was war für Dich persönlich der Anstoß, Dich mit historischen Musikinstrumenten näher zu beschäftigen? 

Falk: Ausschlaggebend war eine Ougenweide-Kassette, die ich von einem Freund bekommen hatte. Ich hörte die Melodien und bekam und bekomme sie seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Schnell hatte ich mich dann mit allem beschäftigt was sich in dieser “Szene” an Musik so tummelte. 

Anmerkung: Dieses Interview wurde ursprünglich im Kenavo April 2009  veröffentlicht.  Jean ist ist zu diesem Zeitpunkt gerade in der Band angekommen…

LaMaga: Zunächst einmal herzlichen Dank dafür, dass Du uns – kaum, dass Du richtig angekommen bist – gleich ein Interview gibst. Die Fans sind natürlich neugierig, wer demnächst auf den Märkten mit Lasterbalk um die Wette trommelt.

Jean Méchant: Ja, aber gerne doch! Es freut mich jedenfalls sehr, nun ein Teil dieser Truppe sein zu dürfen.

LaMaga: Wie ist es zur Zusammenarbeit mit Saltatio Mortis gekommen?

Anmerkung: Dieses Interview wurde ursprünglich im Kenavo April 2008  veröffentlicht.  Samoel ist zu diesem Zeitpunkt noch ganz frisch in der Band…

LaMaga: Wann bist du selbst zum ersten Mal mit der Musik von Saltatio Mortis in Berührung gekommen?

 Samoel: Das war Mitte August letzten Jahres. Und zwar war das so: Ich hab mich auf eine Anzeige im Internet gemeldet,  wo eine Mittelalter-Rockband einen neuen Gitarristen gesucht hat. Ich hab mich dafür interessiert, hab dann vorgespielt und wurde auch genommen. Das war meine erste Erfahrung mit Saltatio Mortis, ich habe vorher von der Band eigentlich nichts gehört und sie auch nicht live gesehen.

 LaMaga: Hast Du schon ein Lieblingslied aus dem Gesamt-Repertoire von SaMo, das dir persönlich besonders gut gefällt?

 Samoel: Das ist schwer zu sagen. Also, live zu spielen macht zum Beispiel Koma ziemlich viel Spaß. Eigentlich sind alle Lieder so mein Ding. Spaß macht alles, ein richtiges Lieblingslied habe ich nicht. Aber, wie gesagt, Koma ist das, was mir live am besten gefällt.

Anmerkung: Dieses Interview wurde ursprünglich im Kenavo Oktober 2007  veröffentlicht.  Zuvor tauchte auf Falks Arm ein neues, auffälliges Tattoo auf…

Desertflower: Wie stehst du zu dem Thema Tattoos? Ist es für dich nur „Mode“ oder eher eine Lebenseinstellung?

Falk: Tattos sind für mich persönlich eine Art wichtige Dinge, um mich nicht vergessen zu machen. Darum ist es eher Lebenseinstellung als Mode oder Körperdeko.

Desertflower: Wie viele Tattoos besitzt du bisher und was sind es für Motive und Bedeutungen?

Anmerkung: Dieses Interview wurde ursprünglich im Kenavo Oktober 2006  veröffentlicht. Elsi war damals noch “Praktikant” bei Saltatio Mortis…

Desertflower: So, zum Aufwärmen und Locker machen: Stell dich mal kurz vor….

El Silbador: Oh Gott, was erzähl ich denn da bloß… Ich bin  20 Jahre jung. Geboren bin ich in Magdeburg und der Ausbildung wegen nach Baden-Württemberg gezogen. Hier fing mein neues Leben an . Ich mache z. Z. meine Berufsausbildung zum Mediengestalter im 2. Lehrjahr. Und nebenbei mache ich Musik bei SaMo…. Weitere Hobbys bleiben zurzeit auf der Strecke, das einzige ist eben Musik machen…..und mich im Forum rum treiben.

 Desertflower: Jetzt kommen einfachere Fragen. Wie und wo hast du Saltatio das erste Mal gesehen.?

 El Silbador: Das war im Juli 2005 hier in Bückeburg auf dem Mittelaltermarkt, hier wo wir uns jetzt auch grad befinden. Das war mein erster Mittelaltermarkt in den alten Bundesländern überhaupt, mein erster „Hillermarkt“ und zum ersten Mal hab ich da Saltatio Mortis gesehen.

Anmerkung: Dieses Interview wurde ursprünglich im Kenavo April 2006  veröffentlicht. In der zu diesem Zeitpunkt laufenden Saison gab Falk mit seinem Kostüm den entscheidendnen Anstoß zum Thema “Piraten on stage” .

LaMaga: Falk, von allen SaMos bist du derjenige, der die größte Experimentierfreudigkeit mit seinen Kostümen demonstriert. Wir kennen dich mit dem klassischen roten Mittelalter-Mantel, mit der schwarz-silbernen Uniform, auf der letzten Rock-Tour hast du tatsächlich einen Rock getragen und nun bist Du als Pirat unterwegs – du hast Spaß an Verkleidungen, stimmt’s?

 Falk: Ich liebe es mich zu gewanden und zu verkleiden. Kleider machen Leute, heißt es ja so schön. Es ist immer sehr spannend wenn in eine andere Haut schlüpft. Von Kostüm zu Kostüm ändert sich Bewegung, Habitus und Ausdruck. Wenn ich nicht Spielmann geworden wäre, dann wäre ich vielleicht Schauspieler oder Kostümbildner geworden.

 LaMaga: Sind deine vielen und radikalen Veränderungen beim Einkleiden Ausdruck einer Art „Identitätssuche“?